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Urban | Essen

Hömma Uschi!

Wenn man diese Worte hört, so darf man vermuten, dass man sich nicht mehr im Süden, sonder eher tief im Westen der Republik befindet. 

 

Eine Reise in die Vergangenheit sollte es werden, unser Trip nach Essen und Wuppertal. Nochmal die Plätze aufsuchen und entdecken, an denen man vor 20 beziehungsweise fast 30 Jahren temporär seinen Lebensmittelpunkt hatte. Wobei das Temporäre in meinem Fall nur ein Jahr Zivildienst unter der Schwebebahn war, während meine Frau immerhin sechs lange Jahre im Ruhrgebiet studiert hat. Wir hatten schon lange darüber gesprochen, dass wir diese Orte nochmal besuchen möchten, um zu sehen ob und was sich verändert hat, und was wir dabei empfinden, wenn wir so tief in unsere Vergangenheit abtauchen und die guten und schlechten Zeiten dort Revue passieren lassen.

  

Um es kurz zu sagen: Es hat sich viel verändert. Was aber fast noch erschreckender ist: Manche Sachen sind noch genauso vorzufinden wie in den 90er-Jahren.

Da es aus der damaligen Zeit leider keine Bilder zum Vergleich gibt müsst ihr mir das einfach glauben. 

 

Die Bilder dieses Beitrags sind übrigens inspiriert von den Fotos aus dem fantastischen Buch "Woanders is auch scheiße" von Reinhard Krause. Aber da man in drei Tagen nicht ein ganzes Jahrzehnt abbilden kann, kann der Beitrag hier natürlich nur sowas wie die "Kurztripschwabenedition" sein. 

 

Der Beitrag hat übrigens zwei Teile ... wenn ihr gleich nach Wuppertal wollt -> hier klicken!

 

Dann mal ab in den Westöön...

Essen-Rüttenscheid

Zentraler und netter Stadtteil, idealer Ausgangspunkt für unsere Tour. Ein nettes Hotel und Lokalitäten, um uns mit Nahrung und Getränken zu versorgen, gab es auch genug.

Hier sind die ganz Großen am Start.

Speis und Trank geht so...

...oder inzwischen auch so:

Für Damen, Herren und Motorräder.

und überall nur freundliche Gesichter...

Essen-City

Auf dem Weg zur Uni durchkreuzten wir die City von Essen. Nicht wirklich spektakulär, was sich aber von anderen deutschen Großstädten nicht unterscheidet. Große Modekette neben großer Steakhauskette neben lokaler Bäckereikette undsoweiter. Auf dem Weg die üblichen Bausünden.

Paläste werden überall anders definiert.

Die Uni

Da ich das Studentenleben nie genossen habe, war ich umso gespannter, die Orte kennen zu lernen, an denen im Hörsaal Stoff gelehrt und auf rauschenden Partys Stoff geleert wurde. Das Ergebnis war dann doch irgendwie ernüchternd.

Wissbegierig und motiviert auf dem Weg zur Lehranstalt.

Ein Café ... immerhin.

Das legendäre KKC. Das Epizentrum damaliger studentischer Feierbeben. Aus (brandschutz)fadenscheinigen Gründen heute leider so dicht wie seinerzeit die ungeübten Weintrinker auf der regelmäßig stattfindenden "Beaujolais Party".

Essen-Borbeck

Dieser Stadtteil liegt etwa 25 Minuten außerhalb der City und beheimatet unter anderem ein Studentenwohnheim.  An sich ein ganz netter Außenbezirk.

Kehrwoche scheint überbewertet...

...obwohl es ja Schwaben gibt.

Blick aus dem Studentenwohnheim, in das wir uns reingeschmuggelt haben.

Clean, cleaner, Wohnheim. Studieren scheint heutzutage keinen Spaß mehr machen zu dürfen.

Hier war früher die Wohnheim eigene Kneipe beheimatet. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts - mehr.

Aber immerhin gibt es, nicht weit entfernt, einen gut sortierten Laden für Miederwaren.

Schlange vor der Arztpraxis. Grippewelle?

Schönebeck / Frohnhausen / Altenessen

Kleinbürgersiedlung vs. Vorortsiedlung vs. "Millieu" Bezirk

Alles schön in Schönebeck.

In Frohnhausen gibt es nicht nur Süßes...

...sondern besteht auch Gefahr...

...für Leib und Leben

Während man Altenessen zur "NoGo Area" erklären möchte...

Zeche Zollverein

Bei so einem Trip darf natürlich auch das klassische Touri-Programm nicht fehlen: die Zeche Zollverein. 

Bis 1986 fuhren hier noch die Kumpel in den Schacht. Heute ist die Zeche Weltkulturerbe der Unesco und beheimatet nicht nur das Design Museum und verschiedene Kultureinrichtungen, sondern auch die Folkwang Universität der Künste.  

Bus & Bahn

Es dürfte bekannt sein, dass ich ein gewisses Faible für den ÖPNV habe. Also zumindest, was das Fotografieren betrifft. Hier hat sich Essen als ein wahres El Dorado für mich präsentiert.

Und damit schließt der erste Teil. Im zweiten Teil geht es dann raus dem Pott, weiter ins verschneite Wuppertal. 

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